Machtstrukturen: 4 Wirkmechanismen in einer postklonialen Gesellschaft mit Abdou Rahime Diallo

 

ardam 08.12

10 - 16 Uhr

im Allerweltshaus Köln e.V.

Körnerstr. 77-79

50823 Köln

 

 

Sowohl im globalpolitischen als auch zivilgesellschaftlichen Bereich wachsen die Herausforderungen für das Engagement von Menschen mit Migrationserfahrung. Auf globalpolitischer Ebene begegnet uns Neokolonialismus, politische Inkohärenz, Eurozentrismus und restriktive Migrationspolitik. Auf der Ebene zivilgesellschaftlichen Engagements haben wir mit strukturellem Rassismus, mangelnder Sichtbarkeit und inadäquaten Teilhabemöglichkeiten zu kämpfen. Auf der anderen Seite bieten politische und zivilgesellschaftliche alternative Gegenbewegungen neue Möglichkeiten für Zusammenarbeit und Stärkung unserer Position. Doch verbirgt sich hinter diesen Entwicklungen altes ein Phänomen, welches seit mehr als 500 Jahren erfolgreich schafft, uns zu spalten, sich immer wieder neu zu erfinden, sich in Strukturen, Haltungen zu etablieren und weiterzuentwickeln, die uns benachteiligen: Kolonialismus. Seine Kontinuität basiert auf der Tatsache, dass er in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur nicht dekonstruiert wurde und dadurch Macht- und Hierarchiestrukturen entstanden sind, die bis heute auf uns einwirken.
Der Workshop zeigt auf, wie dieses Phänomen aus unserer Perspektive zu identifizieren und konstruktiv und nachhaltig zu bekämpfen ist.

Abdou Rahime Diallo,

Promotor für Entwicklungspolitik und die Stärkung Migrantischer Organisationen in Brandenburg, Politikberater für Ministerien der AKP-Staaten (Afrika, Karibik, Pazifik) beim Diaspora Policy Institute, Vorsitzender und Mitgründer des migrantischen Landesnetzwerks NeMiB e.V. (Netzwerk Migrantenorganisationen Brandenburg), Vorsitzender des Vereins The Bridge e.V., Projekte der Entwicklung und Nachhaltigkeit in Guinea

Sprache: Deutsch

Übersetzung von Deutsch ins Englisch vorhanden.

In Kooperation mit

 

Dokumentation vom Workshop hier.