Ungleichheit zwischen Globalem Norden und Süden – Geschichte und Gegenwart mit Serge Palasie

 

fischer-gore-copyright-s.palasie

am 22.02.2019

11 – 16 Uhr

im Allerweltshaus Köln e.V. 

Körnerstr. 77-79

50823 Köln

 

 

 

Vergangenheit und Gegenwart auf einem Bild: Fischer vor der ehemaligen Sklaveninsel Gorée (Senegal). Transnationale Fischereikonzerne bedrohen zunehmend ihre Existenz. Einige „satteln um" und werden „Schlepper".

Bild: Copyright @S.Palasie

 

Globale Ungleichheit kann ohne einen Blick auf die Geschichte nicht erklärt werden. Wer die Bedeutung der Geschichte für gegenwärtige globale Machtverhältnisse herunterspielt, fördert die Wahrung des Status quo – ob nun gewollt oder ungewollt. Dieser Status quo bezieht sich nicht nur auf rein ökonomische Ungleichheit. Daher will der Workshop neben der ökonomischen Umverteilungsgeschichte auch die damit eng verbundene Entstehung von sogenannten „Rassenhierarchisierungen" beleuchten, die die Idee von vermeintlich ethnisch homogenen Nationen überhaupt erst ermöglichte. Bezogen auf heute wollen wir schauen, was sich an der historisch gewachsenen Schieflage geändert hat und wo unsere Handlungsoptionen sind. Wie wirksam ist Entwicklungszusammenarbeit heute? Welche Rolle kommt den Nachhaltigen Entwicklungszielen zu, wenn es um die Verringerung von Ungleichheit geht?

Mit einer Einführung in die Ausstellung „Schwarz ist der Ozean – Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun?"

Serge Palasie ist Fachpromotor zu Flucht, Migration und Entwicklung beim Eine Welt Netz NRW. Er ist Afrikanist und befasst sich mit der Entstehung des transatlantischen Raums sowie mit den Chancen und Herausforderungen einer bunter werdenden Gesellschaft.

Dokumentation hier.